Die erste Delegiertenversammlung nach der Umstrukturierung des TSV Monheim in einen Mehrspartenverein war geprägt von einer Reihe erfreulicher Nachrichten und zeigte wieder einmal, dass der Verein auf sehr soliden Beinen steht. Sportbeiratsmitglied Gerhard Schamann lobte in einem kurzen Bericht vor allem das professionelle Vorgehen der Vorstandschaft. Auch die drei Sparten Turnen, Fußball und Karate zogen insgesamt eine positive Bilanz in ihren Rechenschaftsberichten. Vorstandsprecher Peter Bullinger hob im Turnen vor allem die Entwicklung und die Erfolge bei den Mädchen hervor. Deren Engagement zeige sich besonders in der Einführung einer dritten Trainingseinheit pro Woche sowie bei der Absicht, im kommenden Jahr mit einer Mädchenmannschaft in der Landesliga an den Start zu gehen. Als weiteren wichtigen Punkt nannte er den Boom der Turncamps im vergangenen Jahr - schließlich waren diese so gut besucht, wie nie zuvor. Aus der Sparte Fußball konnte Vorstand Stephan Böck berichten, dass die Teilnahme von 13 Mannschaften aller Altersklassen am Spielbetrieb eine sehr erfreuliche Tendenz darstelle, was jedoch den Bau des zweiten Spielfelds am Mandele umso dringlicher mache. Ein genauer Baubeginn könne aber noch nicht vermeldet werden. Josef Friedl, Vorstand Karate, ging vor allem auf den Einstieg seiner Abteilung in die reguläre Punktrunde ein. Diese sei mit Bravour gelungen, was auch Bürgermeister Günther Pfefferer ausdrücklich betonte. Nach dem Kassenbericht von Karl-Robert Keuerleber und der Entlastung der Vorstandschaft, erklärte Vorstand Stefan Zinsmeister, dass die geplante Satzungsänderung aufgrund einiger juristischer Feinheiten auf nächstes Jahr verschoben werden müsse.
Zum Schluss wurden mit Udo Dittel, Werner Schramm, Gerhard Schamann, Norbert Meyer, Helmut Staud, Karin Richter, Petra Roßkopf, Ursula Utjesinovic, Marie-Luise Hanickel, Jutta Reitsam, Thomas Roßkopf und Monika Seidl gleich zwölf Mitglieder des TSV für 40-jährige Vereinstreue geehrt.