Mit einem starken Start am Boden, bei dem vor allem die Verstärkung aus Großbritannien Oakley Banks und Kapitän Sascha Wilhelm, mit hochwertigen und sauberen Übungen zu glänzen wussten. Beide wurden daraufhin vom Kampfgericht mit jeweils 4 Scorepunkten belohnt. Weiter ging es am Zittergerät, dem Pauschenpferd. Dort konnten sowohl die Turner aus der Zwetschgenstadt, als auch die Jurastädter nicht wirklich überzeugen. Jedoch schafften es die Monheimer Jungs aufgrund der deutlich höheren Schwierigkeit in den Übungen das Gerät mit 23:0 Scores für sich zu entscheiden. Erwähnenswert sind die 10 Punkte, die sich der 18-jährige Brite erturnen konnte. An den Ringen ließen sich die Sportler am 5. Wettkampftag auch zum fünften Mal in dieser Saison nicht schlagen und lieferten vier solide Wertungen ab.
Somit ging es nach der ersten Hälfte mit einer überaus komfortablen Führung von 43:8 in das zweite Einturnen. Dort war die Devise die Konzentration weiter hochzuhalten, um den Wettkampf ordentlich zu Ende zu bringen.
Gleich am Sprung riefen alle vier Monheimer Athleten ihr volles Potenzial ab und bauten die Führung weiter aus. Als Nächstes stand der Barren auf dem Programm, eines der liebsten Geräte des TSV. Trotz leichter Fehler und Unsauberkeiten in der Ausführung war der Gastgeber nur einmal auf Augenhöhe mit den Gästen und verlor hier relativ deutlich. Zum Abschluss des Duells ging es an das Königsgerät der Turner, dem Reck. Dort stellte der heute überragend aufgelegte Sascha Wilhelm mit einer starken Übung die Weichen für den sechsten Gerätesieg des Tages und krönte sich zum Topscorer des Wettkampfes. Beim Aufsteiger imponierte Thorben Kern mit einem Tkatchev gestreckt das
stimmungsvolle Bühler Publikum. Zum Abschluss sorgte der Brite Oakley Banks mit einem spektakulären Flugteil, dem Kolmann, für Begeisterung aller Beteiligten sowie den Zuschauern.
Wir bedanken uns beim TV Bühl für die freundschaftliche Stimmung und den fairen Wettkampf und wünschen ihnen weiterhin eine erfolgreiche Saison.
Für die Monheimer heißt es den Fokus auf die KTV Ries zu richten, um top vorbereitet in das nächste Spitzenduell zu gehen.
Bild: Sascha Wilhelm