Der TSV Monheim verliert das Spitzenduell in
Koblenz
Die Monheimer Jungs starten mit drei souveränen Übungen in den
Wettkampf, mussten jedoch im vierten Duell zwei Stürze verkraften und
gerieten in Rückstand. Am Pauschenpferd überzeugten Sascha
Wilhelm, Anton Bulka, der Brite Oakley Banks und Manuel Neumeier mit
vier sauberen Darbietungen. Die Koblenzer hatten in jedem Duell eine
Antwort parat und konnten auch dieses Gerät für sich entscheiden. An
den Ringen zeigte sich ein ähnliches Bild wie an den vorherigen Geräten.
Die TSV’ler zeigten saubere Vorstellungen, die die KTV’ler regelmäßig
kontern konnten. Somit ging es mit einem Zwischenstand von 9:20 aus
Monheimer Sicht in die Pause.
Am Sprung ging es mit den leichten Vorteilen der Jungs aus Rheinland-
Pfalz weiter. Erst am Barren gelang es den Jurastädtern zum ersten Mal
an diesem Abend, mit überwiegend überzeugenden Auftritten, dem
Gegner die Gerätepunkte abzunehmen. Zum Abschluss des
Wettkampfes stand das Reck an. Dort holte die KTV mit ihrem
italienischen Gastturner Lorenzo Galli drei Scorepunkte gegen den für
die Monheimer turnenden, finnischen Debütanten, Joona Reiman. Damit
lag der TSV mit 16 Punkten in Rückstand, welche nur unter
wundersamen Umständen aufgeholt werden können. Letzten Endes
mussten die Turner des TSV dem „Team vom (R)Eck“, wie es sich in
Anspielung auf das Deutsche Eck in Koblenz selbst nennt, mit 38 zu 28
geschlagen geben.
In der Albert-Schweizer-Realschulhalle sorgten die deutlich über 300
Zuschauer für einen stimmungsvollen und stets fairen Wettkampf. Am
Ende gewann verdientermaßen die KTV Koblenz, jedoch war das Team
aus dem bayrischen Schwaben das ganze Duell über in Schlagdistanz
und sind mit der eigenen Leistung zufrieden. Jetzt heißt es die
kommende Trainingswoche gut zu nutzen, um am nächsten Samstag,
den 11.10.2025, gegen das GymTeam Metropole Ruhr bestehen zu
können. Hierfür geht es für die Mannschaft des TSV Monheim auf eine
sechsstündige Reise ins Ruhrgebiet nach Essen.
Bild: Der TSV Monheim bei der Teamansprache. (Quelle: Michael
Hitzler)