Turnen 2. Bundesliga Nord
Der Auftakt der Bundesligasaison 2025 endet für den
TSV Monheim mit einem Unentschieden
Mit drei schlechten Nachrichten trat der TSV die Reise ins hessische
Biedenkopf an. Ferrie Blümel und Neuzugang Volodymyr Yeromichev
waren krankheitsbedingt nicht in der Lage, in das aktive
Wettkampfgeschehen einzugreifen. Zudem konnte Nils Buchter
aufgrund einer die Mannschaft nicht vor Ort anfeuerten. Damit standen
den beiden Trainern Mike Dörner und Roland Grimm nur acht gesunde
Athleten zur Verfügung.
Am Startgerät, dem Boden, konnten die Jurastädter die Stürze der
Kontrahenten sehr gut ausnutzen und mit starken Übungen viele
Scorepunkte erturnen. Besonders der Brite Oakley Banks, wusste mit
der Tageshöchstnote zu überzeugen. Nach vier knappen Duellen am
Pauschenpferd, bei denen die TSV’ler ihren Vorsprung leicht ausgebaut
haben, ging es an die Ringe. Dort wurde die Mannschaft von der KTV im
Vorfeld als sehr stark eingeschätzt und zeigte dies mit eindrucksvollen
Darbietungen. Dadurch schrumpfte der Vorsprung der Monheimer Jungs
zur Halbzeit auf drei Punkte.
Nach der Pause glichen die Sportler aus Biedenkopf am Sprung, auch
dank dem Weltmeister an diesem Gerät, Artur Davtyan, den Punktestand
aus, sodass es am Barren erneut bei null beginnt. In den nächsten
Duellen konnte der TSV seine leichten Vorteile nutzen und ging mit
einem kleinen Vorsprung an das letzte Gerät. Am Reck entwickelte sich
die Begegnung zu einem echten Turnkrimi, der erst von den letzten
beiden Startern entschieden wurde. Mannschaftskapitän Sascha
Wilhelm, der mit seinem 250. Geräteeinsatz eine saubere Übung
vorlegte, turnte aus Sicht der Monheimer ein wenig unglücklich
Unentschieden gegen seinen Gegner. Somit endet ein spannender
Wettkampf in einer stimmungsvollen Lahntalhalle mit einer
Punkteteilung.
Nun gilt es die Fehler aus die diesem Wettkampf bis zur nächsten Woche
abzustellen, um beim Derbykracher gegen die KTV Ries in der
heimischen Halle den Zuschauern ein packendes Duell zu liefern.
Bild: Der Brite Oakley Banks bei seiner Vorbereitung am Barren. (Quelle:
Michael Hitzler)